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Biografien
Athena Quartett Berlin

Das 1999 gegründete Quartett spannt mit seiner Namensgebung einen Bogen zu der antiken Göttin der Künste und Wissenschaften Athena.

Das breit gefächerte Repertoire des Quartetts hat zwei besondere Schwerpunkte: Der eine liegt in der Erarbeitung zeitgenössischer Werke in direkter Zusammenarbeit mit  Komponisten wie György Kurtág, Henri Dutilleux, Hans Zender oder Pascal Dusapin. Außerdem wurden die Musikerinnen mit Uraufführungen von Kompositionen von Manfred Trojahn, Juliane Klein, Konstantia Gourzi, Peter Eötvös und anderen betraut.

Den zweiten Schwerpunkt bildet die intensive Beschäftigung mit den Werken der Wiener Klassik unter Aspekten historischer Aufführungspraxis.

 Die Künstlerinnen erhielten ihre Ausbildung beim Alban Berg Quartett an der Musikhochschule Köln. Zusätzlich gaben Ferenc Rádos, Gabor Takacz, Heime Müller und das Arditti Quartett prägende musikalische Impulse.

2001 war das Athena Quartett Preisträger beim Internationalen Concours de Genéve und gewann ein Jahr später den Internationalen Kammermusikwettbewerb „Joseph Joachim“ in Weimar.

Seine Konzerttätigkeit führte es, neben Auftritten in Deutschland, nach Holland, England, Italien, Polen, Kamerun in die Schweiz und nach Frankreich, wo es auch von der Gesellschaft „proQuartett“ gefördert wird und Gast der Académie Europeénne des Festivals Aix-en-Provence war.

Um im Austausch mit Kunstschaffenden verschiedenster Disziplinen eigene Programmkonzepte zu verwirklichen, gründete das Athena Quartett 1999 das Kammermusikfestival Schloss Schönhausen in Berlin, welches es bis 2004 künstlerisch und organisatorisch leitete.

 Zum Profil des Quartetts gehört, neben den herkömmlichen Konzertprogrammen auch genreübergreifend zu musizieren und experimentelle Bereiche auszuleuchten.

Eine Zusammenarbeit mit Jazzmusiker Eric Schaefer und Pianistin Ulrike Haage ist auf CD dokumentiert. Eine weitere CD mit Werken von Felix Mendelssohn, György Kurtág und Sergei Prokofiev wurde vom SWR produziert. Derzeit arbeiten die Musikerinnen an einer Gesamtaufnahme des Werkes für Streichquartett von György Kurtág.

Rundfunkaufnahmen beim NDR, SWR, WDR, RBB und BR ergänzen das Tätigkeitsfeld.